Nationale Ernährungserhebung menuCH

Ernährung und Bewegung haben einen direkten Einfluss auf die Gesundheit und die Lebensqualität. Aber was essen und trinken die in der Schweiz wohnhaften Personen eigentlich? Die Nationale Ernährungserhebung menuCH des Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit geht dieser Frage nach und erfasst Daten zu den Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung.


Die Studie

Bei menuCH werden Frauen und Männer im Alter von 18 bis 75 Jahren aus der deutschen, französischen und italienischen Schweiz zu ihren Gewohnheiten beim Essen und Trinken, aber auch zu den Bewegungsgewohnheiten befragt. Zusätzlich werden Körpermessungen vorgenommen. Die Teilnahme ist freiwillig.

Die Erhebung erfolgt in zwei Etappen:

  • Die Pilotstudie wird zunächst in drei Studienzentren in der französisch-, italienisch- und deutschsprachigen Schweiz mit 300 Personen durchgeführt. Die Pilotstudie dient dazu, den Ablauf und die Organisation zu testen. Sie fängt im Juli 2013 an und dauert bis Ende 2013.
  • Die Hauptstudie wird mit 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Schweiz in 10 Studienzentren durchgeführt. Die Standorte der Studienzentren sind so über die Schweiz verteilt, dass sie von den meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen bequem erreicht werden können. Die Studie dauert von Januar  2014 bis Februar 2015.

Das Ziel

"Was isst und trinkt die Schweizer Bevölkerung, wann, an welchem Ort und wie oft?" Durch diese und weitere Fragen zu den Ernährungs- und Trinkgewohnheiten soll ermöglicht werden, dass...

  • die Ernährungssituation in der Schweiz besser beurteilt werden kann;
  • die Lebensmittelsicherheit in der Schweiz hoch bleibt und noch verbessert werden kann;
  • mögliche mit Lebensmitteln verbundene Risiken schneller erkannt werden können;
  • die aktuellen Ernährungsempfehlungen überprüft und, falls nötig, angepasst werden können;
  • das Lebensmittelangebot und die Lebensmittelzusammensetzung gezielt verbessert werden können;
  • wirkungsvolle Ernährungsstrategien und Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und Lebensqualität entwickelt und umgesetzt werden können;
  • die Forschung und die Entwicklung in den Bereichen der Ernährungs-, Lebensmittel- und Verhaltenswissenschaften mit aktuellen Daten unterstützt werden können.

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